Umbau Steuereinheit Anet E10 => Unterbau unter den Drucker (in Arbeit)

underconst

 

Ich habe mir ein neues Board besorgt (BTT Octopus V1.x) und bin es leid, alles irgendwie gequetscht in das originale Gehäuse der Steuereinheit reinzupressen oder jedes Mal ein neues Boardgehäuse zu drucken (siehe Umbau der Steuereinheit auf SKR V1.4(T)).

Lange habe ich mir überlegt, wie ich das realisieren kann, z.B. wieder ein seitliches Gehäuse (braucht halt viel Platz an der Seite), unverändert unter den Drucker (da wird wieder alles eng und hitzig), usw. ....

Auch habe ich mich lange nach 19 Zoll Rackgehäusen und Schubladen umgesehen. Gerade letztere wären ja ideal, wenn man mal an die Innereien ran muss.
Aber entweder war das Zeug recht teuer oder qualitativ minderwertig (laut Rezensionen) oder die Nachbearbeitung aufwändiger oder die gewünschten Teile sind momentan einfach nicht lieferbar.

Daher habe ich mich nun ganz unkonventionell für einen Umbau auf Holzbasis entschieden und möchte diese Art hier nun nach und nach beschreiben.

Von einem Einbau in einen I**A Schrank habe ich mittlerweile abgesehen, da ich zwar einen passenden Schrank habe, aber der ist halt voll und mit der Belüftung wären doch einige unschöne Veränderungen nötig.

Somit wird es nun eine Unterbaukonstruktion unter dem Drucker aber mit reichlich Platz für die ganze Elektronik.

Es sind noch nicht alle Parameter und Vorhaben geplant aber das kommt nun nach und nach.
Das Ganze ist übrigens unabhängig vom Board, somit kann es jeder für das nutzen, was er will und auf eigene Bedürfnisse anpassen.
Ich werde hier nur "meinen Weg" beschreiben, der dem einen oder anderen sicherlich als Ideengeber dienen darf.

 

Als Materialien habe ich mir zuerst einige Regalbretter im nahegelegenen Baumarkt für kleines Geld besorgt.
Dabei habe ich den Unterbau mit einer Breite von 40cm und Tiefe von 55cm geplant.
Die Höhe ergibt sich aus einem mittig gesägten 30cm Brett, das knappe 15cm ergibt (Sägeschwund durch Sägeblattdicke).

L = Länge / B = Breite / D = Dicke <= alles in mm

2x 600/400/16 (L/B/D)
1x 600/300/16 (L/B/D)

Dabei habe ich mir die beiden erstgenannten Bretter auf eine Länge von 55cm kürzen lassen, da der Drucker bei mir auf einer Kommode steht und jeder Zentimeter Überstand unnötig in den Raum ragt.
Die 55cm bieten mir für das Druckbett noch genügend Platz, um dieses ganz nach hinten auszufahren, ohne an der Wand anzustoßen.

Das 3. Brett habe ich ebenfalls auf 55cm Länge kürzen und in der Mitte durchsägen lassen, welches dann die beiden Seitenwände ergibt.

Somit habe ich folgende Bretter zur Hand:

2x 550/400/16
2x 550/148,5/16

Die Höhe von knappen 15mm der Seitenwände habe ich so gewählt, damit ich an der später folgenden Front meine beiden Displays noch gut unterbringen kann.
Hier kann jeder die Höhe durch die Seitenbretter bestimmen, wie er will.
Da ich halt diese oben genannten Bretter im Baumarkt günstig bekommen habe, habe ich mich eben bei dem 30cm Brett für 2x knapper 15cm entschieden, da das Zersägen mich nichts gekostet hat.

Die Brettdicke von 16mm war eine Entscheidung aus zwei Gründen:

  • Das ist ein gängiges Stärkemaß in vielen Baumärkten und daher recht günstig.
  • Bei dieser Dicke wird die ganze Konstruktion sehr stabil, was gerade beim 3D Druck wichtig ist.

Die Rückseite dieser Konstruktion werde ich vorerst offen lassen und für die vordere Front bin ich noch am Überlegen, ob ich diese selbst drucke oder mir ein passendes ALU Blech besorge und dann die passenden Öffnungen selbst aussäge.
Für den Grundaufbau ist das aber noch nicht ganz so wichtig, da ich den Drucker auch während der Umbauphase nutzen möchte.

 

Wird fortgesetzt ....

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